Destillerie



Wir betreiben auch eine Lohn- und Gewerbebrennerei.Diese wird vorläufig durch Max Helbling unter Mithilfe von Margrit und Claudia betrieben.

 

Ausgerüstet sind wir mit einer modernen, leistungsfähigen 150 Lt.Kolonnenbrennerei. (Direkter Abbrand der Maische in einem einzigen Brennvorgang)

Weiter sind bei uns 2 Brenngeschirre à 150 und 115 Lt. mit direkter Befeuerung für den altbekannten und beliebten Kräuter- und den -Häfelibrand in Betrieb.

Bei Kleinmengen sollten es mindestens ca. 30 kg. sein oder Sie erlauben, Ihre Trauben zusammen mit gleicher Ware und Qualität von einem andern Lieferanten zu brennen. Je mehr es sind, um so grösser ist die Ausbeute.

Beim Häfelibrand muss die Maische 2 mal destilliert werden. Beim 1. Brennvorgang entsteht nur „Lure“ mit ca. 20% Alkohol, welcher in einem weiteren Durchgang auf ca. 60% gebrannt und wieder auf Trinkstärke von 38 bis 45% reduziert wird. (Je nach Wunsch)

Es ist möglich, die Früchte und Beeren bei uns einzumaischen oder auch zu vermusen, damit sie besser vergären. Dazu stehen ein sehr leistungsfähiger Edelstahlmuser sowie kleinere und grössere Maischefässer zur Nutzung bereit.

Ein Trauben- Abbeer- und Quetschgerät steht ebenfalls zur Benutzung zur Verfügung.

Die Geräte sind gereinigt wieder zu versorgen. Unser Stundenaufwand wird verrechnet.

Wir möchten Ihre Maischen baldmöglichst nach Gärabschluss brennen, damit durch die Lagerung in den Fässern keine Schäden entstehen und möglichst wenig vom Fruchtaroma verloren geht.  Die meisten Brennereien beginnen mit dem Brennen von Steinobst erst zu Beginn des kommenden Jahres. Auch aus Betriebsgründen „Möbelrestaurationen sind grossteils Winterarbeiten“ haben wir uns vorab auf die Brennerei von Steinobst spezialisiert.

Für Steinobst wurde eine hilfreiche Entsteinmaschine mit verschiedenen Sieben angeschafft.  Die Gährung geschieht mit den Steinen, entsteint wird knapp vor dem Brennen, damit das typische Aroma erhalten bleibt, jedoch die Blausäurebildung verhindert wird. Steinobst sollte 4 bis 5 Wochen nach der Ernte gebrannt werden, das heisst im September oder Oktober, mindestens vor Dezember.  In dieser Jahreszeit haben aber die meisten Brenner noch ganz andere Arbeiten. Entsprechend dafür auch die Qualität der Brände.

Gärfässer brauchen Sie nicht zu kaufen, wir haben genügend Leihfässer in diversen Grössen hier lagern. Wichtig ist die Beschriftung des Inhalts und Besitzers auf einem Anhängeetikett.

Bringen Sie Ihre Früchte, vorab das Steinobst bald vorbei, wir möchten, um Qualitätsverluste zu vermindern oder zu vermeiden, baldmöglichst brennen. Das übrige Obst hingegen überlassen wir gern den „Winterbrennereien“, welche beruflich auf diese Einkommen angewiesen sind. Steinobst braucht keine lange Gährungsfase. 1 Monat genügt, danach nimmt die Qualität der Maische allmählich ab und die Gefahr von Verderb steigt.

Es besteht auch die Möglichkeit, alte Weine, sofern sie noch einigermassen gut sind, zu brennen. Das ergibt einen Weinbrand.

Was wir aber nicht machen oder im Extrafall auf Kundenwunsch und nur für dessen Produkte: Keinesfalls verwenden wir Reinalkohol für Brände und noch viel weniger künstliche Aromastoffe.

Für Beratungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Nebst der eingeschlagenen Maische bringen Sie auch ein sauberes Gefäss für Ihren Schnaps mit. Sofern Sie gutes Brennholz vorrätig haben, wäre auch das willkommen, ansonsten wird ein Aufschlag für Brennholz und auch Schlempenentsorgung verrechnet.

Selbstverständlich haben wir auch Destillate zu verkaufen. Z.B. unser Williamsbrand von Hand abgelesenen Williamsbirnen, welche auf Holzrosten ausreiften, oder die alte Zwetschge sind von allerbester und beliebter Qualität. Auch andere Brände finden immer ihre Liebhaber oder eignen sich als Geschenke wie z.B. das Linthwasser.