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Museum-8518
Museum-8519
Museum-8520
Museum-8521
Museum-8522
Museum-8523
alte Leimzwingen 9706
3 Telefone 13
3 Telefone 01
Abrichthobel 28
altes Telefon 12
Anreisser  Stanzzahlen 77
Baender geschw. 06
Bandplatten 07
Bandsaegeschaerfmaschine 61
Bankspindel 66
Beschlaege 08
Bohrmasch
Bohrmaschinen 62
Brandeisen 25
Breitaxt 72
Brennhafen Waschmaschine 82
Chemikalien 11
div. Hobel 75
Drechselbank 42
Drechslerarbeiten 02
Drechslermesswerkzeuge 51
Drechslermesswerkzeuge 52
Elektromotorgenerationen 56
Energieartwechsel 46
Faellsaegegenerationen 35
Fensterladenrueckhalter 04
Fensterladenrueckhalter 01
Fischbandeinlassgeraet 92
Flaschenzug 96
Furnierboecke 64
Furnierboecke 65
Furnierpresse 37
Garbenbindeschnuere 91
Garbenschnuere  Dreschflegel 89
Gestellsaegen 45
Haushaltecke 09
Hautleime 58
Helvetia-Stifte 63
Heugabeln 84
Hobel 69
Hobel 73
Hobel 74
Hobelmaschine 40
Hobelmesserschaerfmaschine 48
Hobelmesserschaerfmaschine 97
Holzerei 87
Holzgewindeschneider 78
Kferwerkzeuge 26
Kimm- Gargelhobel 24
Kloben 05
Kopfdrechselbank 95
Kreidenspitzer 19
Kuefer Schindelimacher 36
Kurvenlineale 14
Kurvenlineale 16
Lampe 21
Lampe 31
Lampe 93
landw. Arbeiten  83
Langlochapparat 98
Leimofen 39
Leimperlen 57
Mistbenne 81
Montageschreiner 30
Motoren 55
Oberfraese43
Oberfraese 44
Oellicht20
Profilhobel 76
Riemenantriebe 41
Rundstabmaschine 47
Rundstabmaschine 94
Saegeschaerfmaschine 59
Schablonen 10
Scheitersaege und Bock 85
Scheitstock 86
Schindelimacher 27
Schindelmaschine 32
Schindelmaschine 33
Schindelmaschine 34
Schindelmaschine 88
Schleifringankermotor 49
Schlitten Furniere 90
Schluessel 01
Schnitzen 50
Stemmeisen 80
Stoerschreiner Anschlaeger 31
Transmission 53
Transmission 99
Transportzeine 23
Wagnerdrechselbank 54
Wegmaschine 60
Werkplatz Schreiner 38
Werkzeugkiste 30
Winkelband 03
Zange Hammer 71
Zeinenmacher 79

Museum alter Holzbearbeitungswerkzeuge und Geräte

 

 

Diese Ausstellung ist "vergessenes Handwerk". Ein Stammbaum der Holzverarbeitenden Berufe, haupsächlich ein Schreinermuseum. Es kann wärend den Arbeitszeiten unentgeltlich besucht werden.

In den übrigen Zeiten nur nach Absprache. Tel. 055 283 18 18

 

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Im Dachgeschoss der grossen Scheune befindet sich ein

Holz- Handwerks-Museum, Schreinermuseum.

 

Eine sich laufend vergrössernde Ausstellung von Werkzeugen. Angefangen von der Holzgewinnung, damals vorab durch Landwirte in den Wintermonaten und der Verarbeitung in verschidensten Holzbearbeitungsberufen.

Es entstanden Berufe wie der Förster, der Schreiner, Wagner, Küfer, der Zimmermann meist aus Landwirten in Winterzeiten. Korber oder Zeinenmacher, Schindelmacher waren nicht nur die Fahrenden. Viele Landwirte stellten solche Gerätschaften selber her. Heute ist nur schon der Schreinerberuf in über 10 Berufe aufgeteilt. Der heutige Schreiner ist nicht mehr ausschliesslich oder besser gesagt, eher weniger ein Massivholzbearbeiter. Seine Werkstoffe sind Faserplatten und vielfach auch Kunststoffe. Der Arbeitsplatz ist oft der PC für Programmierungen der Automaten.

Einige Maschinen in dieser Ausstellung werden mit Transmissionen über Treibriemen von nur einem einzigen Motor angetrieben. So wie die Schreinereien und auch andere Werkstätten früher eingerichtet waren.

Berufe wie der Wagner, Drechsler oder Schnitzer von Druckstöcken für die Textildruckerei sind selten geworden. Ebenisten und Maler von Maserierungen nennen sich Künstler und sind es oft auch.

Das Museum zeigt das Werkzeug vieler dieser Berufe. Ein Rundgang durch die über sehr umfangreiche Ausstellung öffnet die Augen für das vergangene Werken. Die Sammlung aller Werkzeuge nimmt laufend zu. Wir sind auch froh um gewisse interessante Gegenstände aus Holzbearbeitungsberufen aller Art, wodurch die Geräte- und Werkzeugausstellung immer interessanter wird.

Neu dazu gekommen ist der Bereich Furnieren mit dem Leimofen, den Kupferpfännli im Wasserbad und den hölzernen und Eisenen Furnierböcken. All die zur Anwendung gekommenen Leimarten vom Hautleim über Knochenleim bis Gluten- oder Getreideleime sind vorhanden. Diese Gegenstände stammen aus der alten Schreinerei Soland in Talwil. Viele vorbereitete Intarsien- oder Einlegearbeiten sind in Kartonstapeln verwahrt aber noch nicht auf ein Trägerholz verleimt. Viele hundert Stunden Arbeit liegen da zwischen den Kartons.

Auch Schablonen für die Malerei sind viele vorhanden. Auch diese wurden sauber ausgeschnitten und für die Schablonenmalerei bereit gestellt und grossteils auch genutzt. Doch das war vor ein paar dutzend Jahren. Heute ist so etwas kaum mehr bezahlbar. Oder denken wir an den Schindelmacher, welcher Jahrelang auf dem Schnetzesel sass und Schindeln für die Fasaden ganzer Dörfer samt Kirche einzeln bearbeitete.

Eine alte, noch hölzerne Schindelmaschine aus einem Dachdeckerbetrieb in Teufenthal wurde ebenfalls installiert. Ein Geschenk vom Dachdeckergeschäft Rolf Müller AG. Diese wurde für die Fabrikation von Dachschindeln im 18. Jahundert gebaut und über ein riesiges Handrad bedient.

Einen Teil der Werkstücke selber sind viele Antik- und Bauernmöbel in den 3 darunter liegenden Geschossen sowie der nebenan stehenden Möbelhalle. Gerne zeigen wir Ihnen auch die Restaurationswerkstatt, die umfangreichen Holzlager. Diese Möbel sind für den Verkauf bestimmt und werden erst fertig restauriert, wenn ein Interessent seine Wünsche dazu angebracht hat.

Es besteht die Möglichkeit, sich eine Verpflegung im Rest. Traube nebenan einzunehmen. Im alten Kuhstall (sauber restauriert und verkleidet) stehen meist nachgebaute, käufliche Tische im Biedermeierstil. Dieser Raum kann gegen eine kleine Gebühr von Fr. 150.--pro Abend gemietet werden. Abwasch und saubere Reinigung ist Sache des Mieters. Das Mobiliar (Tische Bänke und Stühle) verbleibt im Raum

Falls eine Ausstellungs - Führung erwünscht wird, muss dies mit einer Voranmeldung reserviert und mit einem zeitabhängigen Unkostenbeitrag beglichen werden, ansonsten ist der Besuch während den Geschäftsöffnungszeiten kostenlos.